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Visita e degustazione - Scopri i vini naturali tra le colline del Prosecco
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Von Conegliano nach Valdobbiadene durch die UNESCO-Hügel: die Etappen der Proseccostraße, die Dörfer, die Aussichtspunkte und lohnende Weingüter am Weg.
Die Strada del Prosecco e Vini dei Colli Conegliano Valdobbiadene führt von Conegliano nach Valdobbiadene und durchquert dabei das Herz des Prosecco DOCG. Sie wurde 1966 angelegt und war die erste Weinstraße Italiens: eine Route, die dem Kamm der Hügel folgt, durch die Dörfer führt und an den Weinterrassen entlangzieht, die 2019 zum UNESCO-Welterbe erklärt wurden.
Eine Weinautobahn, die man in einem Zug durchfährt, ist sie nicht. Sie ist eine Abfolge schmaler Straßen und enger Kehren, deren Sinn in den Zwischenstopps liegt: eine Zisterzienserabtei in Follina, eine Mühle unterhalb eines Wasserfalls im Lierza-Tal, ein Dorf aus Stein bei Cison, ein Aussichtspunkt über dem Cartizze, ein Weingut, in dem man sitzen bleibt und mit denen spricht, die den Wein machen.
Von Osten nach Westen verändert sich die Landschaft ständig: die großzügig bepflanzten Hügel rund um Conegliano, das Quartier del Piave mit seinen Dörfern und Abteien und schließlich das Cartizze-Dreieck, wo die Hänge extrem steil werden und die Reben noch immer von Hand bearbeitet werden.
In Conegliano wird der Wein erforscht, bevor man ihn bewundert. 1876 eröffnete hier Italiens erste önologische Schule — und mit ihr begann die Schaumweintradition der gesamten Region.
Die Aula Magna mit ihren Fresken und das Museo Manzoni, benannt nach dem Professor, dessen Rebkreuzungen bis heute seinen Namen tragen, halten diese Forschungsarbeit lebendig. In der Bottega del Vino der Schule werden die Weine aus dem eigenen Lehrbetrieb ausgeschenkt.
Die Altstadt erkundet man am besten zu Fuß. Die durchgehend von Arkaden gesäumte Contrada Granda führt hinauf zum Dom; weitere fünfzehn Minuten bergauf, und man steht am Kastell auf dem Colle di Giano — mit Stadtmuseum und einem Blick, der den gesamten Hügelkranz umfasst.
Nach Westen steigt die Straße hinauf nach San Pietro di Feletto. In der Pieve aus dem 12. Jahrhundert sind die spätmittelalterlichen Fresken des Cristo della Domenica erhalten, und der Kirchplatz davor ist selbst schon ein Aussichtspunkt.
Etwas weiter südlich, auf dem Hügel über Susegana, zählt das Castello di San Salvatore der Familie Collalto zu den größten Höhenburgen Italiens — geöffnet wird es zu Veranstaltungen, ein Blick in den Kalender lohnt sich also vor dem Abstecher.
Ein letzter Halt vor dem Quartier del Piave: Refrontolo. Das Molinetto della Croda, eine Wassermühle aus dem 17. Jahrhundert, die unterhalb eines zwölf Meter hohen Wasserfalls in den Fels gebaut ist, dürfte der meistfotografierte Winkel der ganzen Provinz sein. Das Innere kann besichtigt werden, die Öffnungszeiten wechseln allerdings je nach Saison.
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Tra Radici, Cantina e Prosecco Superiore: visita con degustazione
Entdecken & buchen →Dies ist der mittlere Abschnitt und für viele der schönste: ein kleines Dorf nach dem anderen, und jedes verbirgt etwas, für das sich der Halt lohnt. Den Auftakt macht Solighetto mit der Villa Brandolini, einer venezianischen Villa aus dem 18. Jahrhundert, in der heute das Consorzio di Tutela seinen Sitz hat. Von hier an windet sich die Straße zwischen den Hügeln hindurch, und hinter jeder Kurve taucht ein neuer Ort auf.
Follina ist rund um seine Zisterzienserabtei aus dem 12. Jahrhundert gewachsen; ihr romanischer Kreuzgang gehört zu den schönsten Venetiens. Der Eintritt ist frei, man wird lediglich gebeten, die Gottesdienstzeiten zu beachten.
Wenige Kilometer weiter oben liegt Cison di Valmarino, das zum Kreis der Borghi più belli d'Italia zählt: Piazza Roma, Palazzo Barbi, das Teatro della Loggia, Bäche, die durch den Ort laufen — und vor allem Castelbrando, eine der größten und ältesten Burgen Europas, die man vom Dorf aus mit der Standseilbahn erreicht.
Zwischen Follina und Cison führt ein kurzer Abstecher zu zwei Zielen, die kaum jemand kennt. Das erste ist Rolle: eine Handvoll Häuser, vollständig von Weinbergen umschlossen, seit 2004 das erste italienische Dorf unter dem Schutz des FAI, des italienischen Umwelt- und Denkmalfonds. Parkplätze gibt es so gut wie keine, doch der Ausblick entschädigt dafür.
Das zweite ist Mura, ein paar Steinhäuser, zwischen denen sich der Soligo hindurchschlängelt, dazu gepflasterte Gassen und alte Brunnen. Zu Weihnachten sind hier über hundert handgefertigte Krippen zu sehen, und sie fügen sich so selbstverständlich in den Ort ein, dass man beinahe glaubt, selbst in einer Krippe zu stehen.
Am gegenüberliegenden Hang, Richtung Miane, liegt Combai, das Steindorf in den Kastanienwäldern — Heimat der Marroni IGP und des herbstlichen Festes, das ihren Namen trägt.
Und wer Lust auf eine Wanderung hat, findet oberhalb von Cison den Bosco delle Penne Mozze: einen stillen Weg durch künstlerisch gestaltete Gedenkstelen, errichtet zur Erinnerung an die gefallenen Alpini, die italienischen Gebirgsjäger.
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Der letzte Abschnitt der Route ist der eindrucksvollste. Jenseits des Piave markieren der Hügel von Vidor und seine Benediktinerabtei Santa Bona, die im Ersten Weltkrieg direkt an der Front lag, den Beginn der wirklich steilen Lagen.
Von hier steigt die Straße hinauf nach Guia, einem Hügeldorf inmitten der steilsten Rive und Kernland dessen, was man Heldenweinbau nennt — Weinbau in Steillagen, die für jede Maschine zu steil sind und auf denen noch immer jeder Arbeitsschritt von Hand erledigt wird.
Dann folgt das Cartizze: 107 Hektar auf dem Gebiet von San Pietro di Barbozza, Santo Stefano und Saccol, die renommierteste Einzellage der gesamten Denominazione.
Zum Aussichtspunkt gelangt man über die schmalen Straßen, die von San Pietro di Barbozza hinaufführen; geparkt werden darf ausschließlich in den markierten Buchten. Etwas weiter zeigen sich in den Rive di Santo Stefano die Terrassen und die grasbewachsenen ciglioni — jenes Bild, das die UNESCO-Landschaft heute prägt.
Die Route endet in Valdobbiadene, wo der Park der Villa dei Cedri aus dem 19. Jahrhundert Schatten für eine Pause bietet. Wer noch höher hinaus will, erreicht Pianezze und den Monte Cesen in zwanzig Autominuten: zwischen 1.000 und 1.400 Metern erwarten einen offene Wiesen, bewirtschaftete Almen und ein Blick, der von den Hügeln bis zur Lagune von Venedig reicht.

Santo Stefano di Valdobbiadene: Hier werden die Hänge extrem steil und die Reben noch immer von Hand bearbeitet
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Dalla Riva al Calice – Degustazione guidata
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Das Auto ist die klassische Wahl und die einzig realistische, wenn man das gesamte Gebiet an einem Tag sehen und unterwegs ein paar Flaschen Prosecco Superiore DOCG mitnehmen möchte. Die Straßen sind schmal und kurvenreich, man sollte also die doppelte Zeit einplanen, die das Navi angibt. An Frühjahrs- und Herbstwochenenden kann es rund um das Cartizze voll werden, und die wenigen Parkplätze in den Hügeldörfern sind schnell belegt.
Bei Radfahrern ist diese Gegend zu Recht beliebt: Die Anstiege sind kurz, aber ununterbrochen, und der Wechsel zwischen Rebzeilen und Waldstücken sorgt dafür, dass sich keine Steigung wie die vorige anfühlt. E-Bikes haben die Route für nahezu jeden zugänglich gemacht; verliehen werden sie von zahlreichen Anbietern vor Ort. Unterwegs wird der Halt im Weingut zur selbstverständlichsten Sache der Welt — für den Einkauf größerer Mengen kommt man allerdings besser mit dem Auto zurück.
Die gesamte Route lässt sich nicht erwandern, ihr schönster Abschnitt aber schon. Oberhalb von Soligo bieten der Hügel San Gallo und seine alte Einsiedelei einen idealen Rastplatz und markieren zugleich den Beginn eines Höhenrückens, der sich vollständig zu Fuß begehen lässt: weiter nach Collagù, einem abgelegenen Dorf zwischen den Weinbergen mit seiner 1932 geweihten Wallfahrtskirche; dann zu den Torri di Credazzo, mittelalterlichen Türmen langobardischen Ursprungs inmitten der Reben; und hinunter zur romanischen Kirche San Vigilio oberhalb von Col San Martino. Eine Überschreitung durch die stillsten und aussichtsreichsten Ecken dieser Hügel — in einem halben Tag zu schaffen.

San Vigilio, eine der Etappen des Wanderwegs durch die Hügel
Serravalle, der mittelalterliche Kern von Vittorio Veneto, mit seinem eindrucksvollen Hauptplatz, freskengeschmückten Palazzi und der Loggia, in der das Museo del Cenedese untergebracht ist. Ein gut investierter halber Tag.
Die Grotte del Caglieron bei Fregona: eine Schlucht, durch die Stege zwischen Wasserfällen und alten Sandsteinbrüchen hindurchführen — ein spektakulärer Kilometer Weg. Festes Schuhwerk ist Voraussetzung, für Kinderwagen ist die Strecke nicht geeignet.
Die Seen von Revine, zwei Gletscherseen am Fuß der Voralpen, mit einem Rundweg und dem archäologischen Park Livelet gleich daneben. Für eine Pause bietet sich die Bar direkt am Ufer an. Nur wenige Minuten entfernt steht am Seeufer der Leone Alato di Vaia: sieben Meter aus Holz, gewonnen aus den Bäumen, die der Sturm von 2018 gefällt hat — der größte Holzlöwe der Welt.
Der Passo San Boldo, bekannt als «Straße der hundert Tage»: Kehren, die 1918 von Hand durch den Fels getrieben wurden, eine Meisterleistung der Militärtechnik. Die Fahrbahn ist schmal und wird im Einbahnverkehr geregelt; für Wohnmobile ist sie nicht zu empfehlen.
Der Frühling ist die Zeit der Weinfeste in den Dörfern: Von März bis Juni erwacht die gesamte Gegend mit der Primavera del Prosecco Superiore zum Leben. Der Sommer bringt lange Abende, Abendessen zwischen den Rebzeilen und die Freiluftnächte von Calici di Stelle. Der September gehört der Weinlese — dem lebendigsten Monat überhaupt, in dem man den Weingütern die Arbeit ansieht. Im Herbst leuchten die Kastanienwälder rund um Combai und die Farben der Rive, während der Winter still ist und im Dezember die Krippen von Mura bringt.
Ein praktischer Hinweis gilt das ganze Jahr über: Weingüter besucht man fast immer nach Voranmeldung. Wer unangemeldet vorbeikommt, steht meist vor verschlossenem Tor.
Sie verbindet Conegliano mit Valdobbiadene und führt dabei durch die Hügel des Prosecco Superiore DOCG. 1966 angelegt, war sie die erste Weinstraße Italiens. Es handelt sich nicht um eine einzelne Straße, sondern um eine ausgeschilderte Route, die Dörfer, Weingüter und Aussichtspunkte miteinander verbindet.
Das hängt davon ab, welche Abzweigungen man nimmt: Der historische Abschnitt zwischen den beiden Hauptorten ist kürzer, die Route insgesamt bleibt auch mit den thematischen Schleifen unter hundert Kilometern. Mit dem Auto lässt sich der Hauptabschnitt in einem halben Tag bewältigen; für einige Zwischenstopps sollte man einen ganzen Tag einplanen, für ein bis zwei Erlebnisse im Weingut zwei Tage. Mit dem Rad teilt sie sich bequem in zwei Etappen. Zu Fuß lässt sich nur der Abschnitt auf dem Höhenrücken begehen, nicht die gesamte Route.
Beides funktioniert. Von Conegliano aus steigert sich die Landschaft allmählich und endet am Cartizze, dem spektakulärsten Punkt — das ist die Reihenfolge, die wir empfehlen. Von Valdobbiadene aus liegt der anspruchsvollste Abschnitt gleich am Anfang, dafür endet die Route in der Stadt: praktisch, wenn man in Conegliano übernachtet oder mit dem Zug weiterreist.
Ja, und das ist eine der schönsten Arten, sie zu erleben. Die Anstiege sind kurz, aber ununterbrochen: Ein E-Bike macht die Strecke für nahezu jeden machbar, und mehrere Anbieter vor Ort verleihen welche. An Wochenenden in der Hauptsaison ist rund um das Cartizze viel los — der frühe Morgen ist dann die beste Zeit.
Der Abschnitt auf dem Höhenrücken oberhalb von Soligo lässt sich vollständig erwandern: vom Hügel San Gallo weiter nach Collagù, zu den Torri di Credazzo und zur kleinen Kirche San Vigilio, mit Blick über das Quartier del Piave. Die Überschreitung dauert einen halben Tag. Ein praktischer Hinweis: Folgen Sie für Collagù den Schildern «Santuario Collagù» und nicht Google Maps — auf dem letzten Stück führt die App in die Irre.
Ja — genau dafür gibt es die Strada. Die Partnerweingüter von Prosecconow verteilen sich über alle drei Abschnitte und bieten Erlebnisse mit festen Zeiten und Preisen an: Zeitfenster auswählen, in dreißig Sekunden über WhatsApp anmelden, fertig. Fast überall ist eine Voranmeldung nötig; wer unangemeldet vorbeikommt, steht oft vor verschlossener Tür.
In den Ortszentren von Conegliano, Follina, Cison und Valdobbiadene gibt es öffentliche Parkplätze. Oben in den Hügeln ist der Platz knapp: Halten Sie nur in den markierten Buchten entlang der Panoramastraßen und — bei bestehender Anmeldung — in den Höfen der Weingüter.
Nicht ganz. Le Colline del Prosecco di Conegliano e Valdobbiadene sind seit 2019 UNESCO-Welterbe und bezeichnen die Landschaft selbst; die Strada del Prosecco ist die Route, die sie durchquert und zugänglich macht. Wer sie fährt, bewegt sich im UNESCO-Gebiet — die beiden Begriffe meinen aber nicht dasselbe.
Wir sagen es Ihnen. Erlebnisse in den Weingütern entlang der Route — 30 Sekunden, WhatsApp, sonst nichts.
Sehen, was heute möglich ist